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«Und dann kommt die Freiheit...»
Rubrik «Priester sprechen…»

Erzpriester Andrej Lemeschonok: Alles kann nicht glatt sein in dieser Welt, Unebenheiten sind immer da. Immer stimmt etwas nicht. Man kann nichts ideal machen auf dieser Erde. Der Archimandrit Sofronij (Sacharow) sagte einmal zu seinen Mönchen: «Denkt an das Wesentliche und alles Übrige wird gegeben werden». Wenn wir lange in den Kleinigkeiten herumkramen, so können wir bald darin stecken bleiben.

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Wir leben nachlässig und zerstreut, wir vergessen, was gestern war, wie wir den einen gestoßen, den anderen beleidigt, den dritten nicht gemerkt haben. Wir müssen aufmerksam sein, damit wir nicht von unseren eigenwilligen innigen Kräften oder Gefühlen bewegt werden, sondern Gott suchen. Dieser Zustand heißt permanentes Beten. Denken Sie, dass ununterbrochenes Beten heißt, ständig sagen: «Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner, Sünder»? Das heißt immer in Gottes Gegenwart leben und auf unseren eigenen Willen verzichten. Nur so kann man permanent 24 Stunden am Tage beten.

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Man kann sagen, ich kann das nicht beeinflussen, das hängt nicht von mir ab. Doch, das hängt ab, vieles hängt von uns ab. Wenn du ständig betest, wenn du ständig mit Gott lebst, viele Menschen um dich herum können selig werden. Wenn du mit den Menschen zu tun hast, die leiden und trauern, und du ihnen tröstende oder zurechtweisende Worte sagst, du selbst gute Gedanken hast, und auf alles mit den reinen Augen siehst, weißt du, wie viel Gutes du dadurch machen kannst? Das kann man sich schwer vorstellen!

Aus der Predigt nach der Liturgie am 31.01.2016

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Erzpriester Andrej Lemeschonok: Manchmal ist es schwer, ja unerträglich, mit einem äußerlich frommen Menschen zu leben. Diese Frömmigkeit bringt zur Verzweiflung. Aber es ist leicht, mit einem demütigen Menschen zu leben, der sich für einen hält, der am schlimmsten sei. Je weniger wir von uns halten, desto leichter ist es für andere, mit uns zu tun zu haben. Je weniger wir besitzen, desto mehr wir von Gott geschenkt erhalten können. Das ist eine Regel unseres Lebens. Christus besaß nichts in dieser Welt, aber Er hatte Gottes Liebe und das Wohlgefallen des Himmlischen Vaters…Der mit Jesus gekreuzigte Räuber studierte keine Theologie, aber er tat Buße und ging ins Paradies. Deshalb ist Buße heute für uns das Wesentlichste.

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Warum ist es leicht mit einem solchen Menschen? Er ist anspruchslos, er stellt sich immer auf die letzte Stelle, er fordert keine Aufmerksamkeit für sich, er fühlt immer seine Unwürde. Das macht einen solchen Menschen schön.

Ein anderer besitzt etwas. Er will das den anderen zeigen: «Ich besitze was. Wisst ihr, was für ein geistiger Mensch ich bin? Uh! Da werde ich euch darüber erzählen: «Ich war bei gewissen Altvätern. Versteht ihr, ich habe so viel vom Geist gelernt…» Solche Redereien sind nicht zum Anhören, sie beinhalten nichts, nur Prahlerei und den Wunsch zu sagen, dass „ich etwas von einem geistreichen Leben verstünde“. Vater Nikolaj sagte mir einmal: «Ich verstehe nichts und weiß nichts». Er sagte das aufrichtig. Und das ist schön, das ist echt! Trachtet danach, was echt ist, nicht falsch.

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Wir müssen unser Leben Christo geben, und erst dann kommt die Freiheit. Unter den Menschen werden klare Beziehungen herrschen. Wir werden nicht zu richten versuchen — wer sagte und was, wer schaute sich was an, wie schaute man. So behält man Vertrauen Gott gegenüber. Und wenn man auf Gott hofft, so kann man mit dem Apostel sagen: Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. (Phil.4:13)! Denn alles ist in Gottes Hand.

Aus der Predigt nach dem Akathistos an die hl. Märtyrerin Elisabeth am 31.01.2016

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Priester Artemius Tonojan: Heute haben wir die Worte aus dem Evangelium gehört, die uns von der Schlichtheit berichten, die auch wir haben müssen, um in Gottes Nähe zu sein, damit Er Seine Hand auf unsere Schulter lege, wie auf die der Kinder mit reinen Gedanken und einfachen Gefühlen.

Aus der Predigt nach de Liturgie am 03.02.2016

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Priester Valerij Zakharow: Alle unseren Taten und Gefühle müssen dem Gottes Willen untergeordnet sein… Nur Gott allein kann menschliche Wege festlegen, keine menschlichen Gedanken können die richtige Linie des menschlichen Lebens bestimmen. Der Mensch ist leidenschaftlich, ehrgeizig, stolz und wenn er sich nicht an Gott wendet, um sein Leben zu korrigieren, wird das Leben chaotisch, unrecht und schmerzhaft sein. Der Mensch wird nicht nur sich selbst vernichten, sondern auch seine Mitmenschen. Ich möchte, dass wir unser Leben nach Gottes Geboten, nach Seinem Willen bauen. Wir müssen unser Leben immer überprüfen, damit es Gott gefällt.

Aus der Predigt nach dem Fürbittegottesdienst am 04.02.2016

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Priester Valerij Zakharov: Dergeistliche Wachstum des Menschen ist unsichtbar, man sieht nur sein Ergebnis. Ein Mensch war ehrgeizig, aufgeblasen, plötzlich wird er demütig. Das heißt nicht, dass er den Kopf immer geneigt hat, — so sehen wir die Demut. Nein, im Gegenteil, er kann seinen Kopf ziemlich hoch aufgerichtet tragen, aber im Inneren versteht er, wer er ist und wer Gott. Deshalb bemüht er sich, sich von Gott nicht zu trennen, von Ihm nicht weg zu gehen. Dann hat er Freude und freuen sich seine Mitmenschen, denn durch einen solchen Menschen wirkt Gott. Die Freude fließt durch ihn auf die anderen, die neben ihm sind.

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Jede unsere Bemühung, jeder Schmerz und jedes Leid, die wir um Gottes Willen ertragen, werden von Ihm hundertfach belohnt.

Aus der Predigt im Kinderinternat am 05.02.2016

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Priester Aleksander Paschkowskij: Natürlich sollen wir alle Gottes Gebote erfüllen, obwohl die Heiligen Väter sagen, dass die Gebote das menschliche Maß übersteigen. Aber wir hoffen nicht auf uns selbst, nicht auf unsere Taten, wenn wir auch etwas Gutes tun, sondern auf Gottes Gnade.

Aus der Predigt nach der Liturgie am 04.02.2016

18.02.2016

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